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Deutschland: Energieminister im südlichen Afrika forcieren regionale Erneuerbare-Energien-Strategie

Veröffentlicht am: 17.06.2013
Quelle: Exportinitiative Erneuerbare Energien
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Die Energieminister der SADC-Staaten (Angola, Botswana, Demokratische Republik Kongo, Lesotho, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Sambia, Simbabwe, Südafrika, Swasiland, Tansania und die Seychellen), verständigten sich darauf, ihre nationalen Erneuerbare-Energien-Ausbaupläne innerhalb des SADC Renewable Energy Strategy and Action Plan (RESAP) zu koordinieren. Ein Hauptziel des RESAP ist es, die Nutzung erneuerbarer Energien im südlichen Afrika zu erhöhen.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien war, neben dem Infrastruktur-Ausbau, Kernthema des 33. Treffen der Energieminister aus der SADC -Region (Southern African Development Community), das am 11. Juni in Maseru, Lesotho, statt fand.

Die Energieminister der SADC-Staaten (Angola, Botswana, Demokratische Republik Kongo, Lesotho, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Sambia, Simbabwe, Südafrika, Swasiland, Tansania und die Seychellen), verständigten sich darauf, ihre nationalen Erneuerbare-Energien-Ausbaupläne innerhalb des SADC Renewable Energy Strategy and Action Plan (RESAP) zu koordinieren. Der RESAP wurde bislang vom SADC-Sekretariat in enger Zusammenarbeit mit der finnischen Regierung entwickelt. Ein Hauptziel des RESAP ist es, die Nutzung erneuerbarer Energien im südlichen Afrika zu erhöhen. Da die Ausarbeitung des Plans sehr schleppend vorangeht, wurde die baldmögliche Fertigstellung als oberstes Ziel priorisiert. Außerdem beschlossen die Energieminister auf dem Gipfel die Einrichtung eines regionalen Kompetenzzentrums für erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

Derzeit wird die Stromversorgung des südlichen Afrikas zu 74 Prozent aus Kohlekraftwerken bereitgestellt. Wasserkraftwerke tragen etwa 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der SADC-Region bei. Andere erneuerbare Energien, wie die Windkraft oder die Solarenergie, bilden nur einen marginalen Anteil an der Stromerzeugung in der Region.

Der Southern African Power Pool (SAPP), ein Zusammenschluss der Stromversorger und Netzbetreiber der SADC-Staaten erwartet bis 2020 einen Anteil an erneuerbaren Energien von mindestens 32 Prozent am gesamten Energiebedarf, bis 2030 soll dieser Anteil bereits bei 35 Prozent liegen.

Darüber hinaus wurde auf dem Gipfel der SADC Regional Infrastructure Development Master Plan (RIDMP) verabschiedet. Durch diesen sollen Investitionen in den Energiesektor fließen. Ziele sind die Stärkung der Energiesicherheit, die Vereinfachung des Zugangs zu modernen Energiedienstleistungen, die Nutzung der vorhandenen Energieressource sowie die Erhöhung der Investmentmöglichkeiten im Energiebereich und die Stärkung der ökologischen Nachhaltigkeit.

 

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