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Deutschland: Wie reagiert China auf den IPCC-Bericht zum Klimawandel?

Veröffentlicht am: 30.09.2013
Quelle: The Energy Collective
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Die Reaktion auf den IPCC-Klimawandel-Bericht ist eindeutig: Jedes Land muss jetzt handeln und die Bemühungen im Hinblick auf den Klimawandel erhöhen - insbesondere die beiden weltweit größten Emittenten von Treibhausgasen: die USA und China.

Die Reaktion der offiziellen chinesischen Medien zum neuen IPCC- Klimawandel-Bericht ist eindeutig:

"Es ist sehr wahrscheinlich, dass der menschliche Einfluss die dominierende Ursache der beobachteten Erwärmung seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist. Der Beweis dafür ist gewachsen, dank sich häufender und besserer Beobachtungen und dank eines verbesserten Verständnisses für die Reaktion des Klimasystems und verbesserten Klimamodellen."

Qin Dahe, Co-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe 1, ist noch genauer:

"Beobachtungen der Veränderungen im Klimasystem basieren auf unterschiedlichen unabhängigen Beweisen. Unsere wissenschaftliche Bewertung stellt fest, dass sich sowohl die Atmosphäre als auch der Ozean erwärmt haben, dass sich die Menge an Schnee und Eis verringert hat, der globale Meeresspiegel gestiegen ist und die Konzentrationen von Treibhausgasen zugenommen haben."

Diese Klarheit ist nicht verwunderlich. Chinas eigener 710-Seitige Second National Assessment Report on Climate Change, der im vergangenen Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde,  warnt davor, dass China sich selbst sehr düsteren ökologische und umweltbezogenen Folgen der globalen Erwärmung stellen muss. Diese Auswirkungen, einschließlich der steigenden Dürren und Überschwemmungen, bedrohen Chinas ohnehin gefährdeten Lebensmittel- und Wasservorräte. Der Anstieg des Meeresspiegels wird Millionen von Menschen in Shanghai und anderen dicht besiedelten Küstenstädten beeinträchtigen.

Die Botschaft ist eindeutig: Jedes Land muss jetzt handeln und die Bemühungen im Hinblick auf den Klimawandel erhöhen - insbesondere die beiden weltweit größten Emittenten von Treibhausgasen: die USA und China. Dies vereinbarten die beiden Länder in einer aktuellen gemeinsamen Erklärung zum Klimawandel und haben neue kooperative Programme ins Leben gerufen, um die Emissionen aus Kohle und schweren Nutzfahrzeugen zu reduzieren. Weiterhin soll die Effizienz und Nutzung erneuerbarer Energien gesteigert sowie die Überwachung der Treibhausgasemissionen verbessert werden.

China unternimmt auch eigene Anstrengungen, um den Klimawandel zu bekämpfen: Umweltschädliche Fabriken werden geschlossen und neue Kohlekraftwerke werden in den wichtigsten Industrieregionen verboten. China investiert mehr in erneuerbare Energien, als jedes andere Land der Welt. Zudem wird der Emissionshandel mit festen Obergrenzen getestet, eine Kohlendioxid-Steuer diskutiert und ein Klimawandelgesetz erarbeitet. NRDC arbeitet auch mit Chinas Top-Energie-Experten, um ein umfassendes und durchsetzbares Programm zu entwickeln, das eine landesweite Obergrenze auf Kohleverbrauch setzen soll.

 

Viele von Chinas Aktionen werden nicht nur durch den Klimawandel vorangetrieben. Auch andere Dinge, wie beispielsweise die Sicherheit der Energieversorgung und die Notwendigkeit das Niveau der Luftverschmutzung anzugehen, spielen dabei eine wichtige Rolle. Darüber hinaus bleibt die Durchsetzung von Gesetzen, Regelungen und Programmen eine große Herausforderung in China. Dies liegt zu großen Teilen an starken Widerständen wegen eigennütziger Interessen einschließlich staatlicher fossiler Brennstoff-Unternehmen und lokaler Regierungsvertreter, die von den umweltschädlichen Industrien profitieren. Aber es ist wichtig zu erkennen, dass China ernsthafte Schritte zur Bekämpfung des Klimawandels unternimmt, und dass andere Länder sich, als Grund für ihre eigene Untätigkeit, nicht hinter China verstecken sollten.

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