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UN-Klimakonferenz in Peru beendet: Schleppender Kompromiss erzielt

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Die UN-Klimakonferenz in Lima hatte am 01. Dezember 2014 begonnen - renewablesb2b.com berichtete. Bis zum Freitag, den 12. Dezember sollten die Vertragsverhandlungen der 194 beteiligten Länder eigentlich dauern, aus denen der Entwurf für den Weltklimavertrag hervorgehen sollte. Nach einer Verlängerung der Konferenz um zwei Tage und sicherlich zähen Verhandlungen bis in die tief in die Nacht, gelang es den teilnehmenden Vertretern schließlich das gemeinsame „Elementepapier“ aufzusetzen. Die listenartige Übereinkunft wird im Februar in Genf nochmals in eine textliche Form gebracht, die der allesentscheidenden Klimakonferenz in Paris im Winter 2015 als Grundlage dienen kann.

Der Vertragsentwurf für den Weltklimavertrag sollte für alle Staaten gleichermaßen verbindlich die Klimaziele festsetzen. Übergeordnetes Ziel ist und bleibt es, die klimaschädlichen Treibhausgase zu verringern, massiv einzuschränken und die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, um langfristig und nachhaltig die negativen Folgen des Klimawandels einzudämmen und umzukehren. In den Regelungen soll auch einfließen, wie die Ziele in den jeweiligen Ländern umgesetzt werden können.

Die nationalen Maßnahmenpläne dazu sollen bis Ende März vorliegen. In ihnen wird unter anderem ausgearbeitet, ob und wie Treibhausgasemissionen konkret reduziert werden. Um die Störfaktoren für die Umwelt zu beseitigen, ist die Eigeninitiative der Länder gefragt, die – das zeigten die langandauernden Verhandlungen in Lima -  von der Verantwortung und dem Pflichtbewusstsein getragen wird, die Länder für sich beanspruchen.

Die Konfliktlage in Lima war dahingehend der Frage nach der Finanzierung geschuldet, das heißt in welchem Maße sich unterschiedlich aufgestellte Länder beteiligen können, müssen und sollen. Dabei sehen sogenannte Entwicklungsländer die Industrienationen als historische Begründer des Klimawandels weitaus mehr in der Pflicht. Dementsprechend weigerten sich ärmere Länder und auch China, eigene Minderungsziele zu überdenken.

In Anbetracht solcher Grabenkämpfe sind die Kriterien des Papiers von Lima Berichten zufolge unscharf. Immerhin, es befindet sich im Protokoll eine Passage, die den Ausstieg aus fossilen Energien bis zum Jahr 2050 ankündigt. Das zeugt von der Einsicht und Befürwortung des Ausbaus Erneuerbarer Energien, der eine ressourceneffiziente Energiewende leisten kann, die auch wirtschaftlich Bestand hat.

Abgesehen vom Grünen Klimafond soll über weitere Programme zur Klimaanpassung wirtschaftsschwächerer Weltregionen ebenfalls im nächsten Jahr entscheiden werden. Dass mit Überziehen der Zeit ein unterschriebener Entwurf aus der UN-Klimakonferenz 2014 hervorgeht, wird von einigen Teilnehmenden als „knapp verhinderte“ für andere wiederum als „knapp geschaffte Einigung“ aufgefasst. Ob mit diesem Minimalkompromiss Positionen zusammengebracht wurden, die die weltweite Definition einer umweltverträglichen Klimapolitik mit ihren hehren und notwendigen Zielen tatsächlich einleitet, bleibt für das kommende Jahr abzuwarten.

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