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Marktstudie: Energieeffizienz in Gebäuden in Ungarn

Jahr der Veröffentlichung: 2010
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Auf dem ungarischen Energiemarkt sind derzeit zahlreiche, von einander unabhängige Marktteilnehmer präsent:

- Kraftwerke/Erzeuger

- Netzgesellschaften (die das Übertragungsnetz betreibende MVM

– Ungarische Elektrizitätswerke AG, sowie die Betreiber der Verteilungsnetze)

- Übertragungsnetzbetreiber / Systemsteuerer (MAVIR Rt.)

- Kommunalgroßhändler und die Kommunaldienstleister

- Stromhändler - Verbraucher - Kleinkraftwerke und sonstige Systembenutzer

Momentan sind im Markt 13 Unternehmen in der Stromerzeugung tätig, die über eine Genehmigung verfügen. Genehmigungspflichtig sind Kraftwerke, deren Leistung über 50 MW liegt. Nahezu 37,0% des Stromes wird im Kernkraftwerk von Paks (Südwest-Ungarn) erzeugt. Von den restlichen 60% wird etwa die Hälfte in Kohlekraftwerken, die andere Hälfte in weiteren fossil befeuerten Kraftwerken erzeugt. Seit 1983 produziert das Atomkraftwerk nukleare Energie in Paks. Im Jahr 2008 wurden 14.818 GWh elektrischer Strom in Paks erzeugt, im Jahr 2009 wurden in vier Blöcken insgesamt 15.247 GWh produziert. Der Verkaufspreis der im Atomkraftwerk produzierten Stromenergie betrug 10,67 HUF/kWh im Jahr 2009 (dieser Preis lag zwischen den einheimischen Preisen am niedrigsten).1 Das Atomkraftwerk Paks gehört zu 100% ungarischen Investoren.

Der Primärenergieverbrauch Ungarns sank nach dem wirtschaftlichen und politischen Systemwandel zwischen 1990 und 1995 deutlich. Nach einer Stagnation bis 2000 begann der Energieverbrauch langsam wieder zu steigen. Die Zunahme der Stromnachfrage ist vor allem auf das starke Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre und auf die überdurchschnittliche Verbrauchszunahme der Industrie zurückzuführen. Im 2009 wurden insgesamt 1040 PJ Primärenergie in Ungarn verbraucht. Diese Energiemenge ist um 86,3 PJ (7,7%) weniger als ein Jahr früher (siehe Tabelle 5a). Eine Ursache ist dafür der Rückfall der wirtschaftlichen (industriellen) Leistung.

Bei den Energiepreisen ist in Ungarn in den letzten Jahren eine kontinuierliche Preissteigerung zu beobachten. Laut dem Wirtschaftsforschungsinstitut GKI hat sich die Inflation in den letzten 16 Jahren verneunfacht. Demgegenüber sind die Energiepreise für Privathaushalte auf das 16-fache gestiegen.

Die Öffnung des Strommarktes wird Einschätzungen zufolge keine Preissenkungen, sondern Preiserhöhungen nach sich ziehen. Die zugrunde liegenden Regeln des Energiemarktes wurden insofern geändert, dass die Verbraucher freie Wahl bezüglich ihres Anbieters haben. Da die Stromversorgung des Landes lediglich durch eine beschränkte Anzahl von Stromerzeugern erfolgt, wird sich voraussichtlich ein Verkäufermarkt entwickeln.

 

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