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BINE Informationsdienst: Ludwigsburg – Gelungenes Beispiel effizienter Nahwärme

Veröffentlicht am: 01.04.2015
Quelle: BINE Informationsdienst
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Mit einem Quartiers-Energiekonzept kombinieren Forscher in Ludwigsburg die Vorteile ambitionierter Gebäudekonzepte und Sanierungsmaßnahmen mit einer energieeffizienten Wärmeversorgung. Die Wärmeerzeugung des Neubaugebiets Sonnenberg erfolgt im Winter mittels Sole-/Wasserwärmepumpe in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk. Das Nahwärmenetz und seine Erweiterung in das angrenzende Bestandsquartier Grünbühl verschaffen der sanierungsbedürftigen Nachkriegssiedlung neben höherem Wohnkomfort energetische Vorteile und Kosteneinsparungen. Das zentrale Wärmenetz in Sonnenberg wurde inzwischen verlegt und durch die Stadtwerke in Betrieb genommen.

Wie lässt sich ein Gebiet geringer Wärmedichte mit Fern- oder Nahwärme versorgen? Lohnen sich Netzerweiterungen in den Altbaubestand? Und wie bindet man regenerative Energien sinnvoll ein? Diesen Fragen stellten sich die Forscher der Hochschule für Technik Stuttgart, die Planer der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) sowie der Stadt Ludwigsburg, während sie ein Energiekonzept für die Stadtteile Grünbühl und Sonnenberg erarbeiteten. Dazu entwickelten sie Lösungen für ein neues Nahwärmesystem und die Umsetzung des Niedrig-Exergie-Ansatzes für Neubauten und sanierte Bestandsgebäude. Grundlage hierfür ist das integrierte Stadtentwicklungskonzept „Chancen für Ludwigsburg“ mit seinen Leitsätzen und Zielen in elf Themenfeldern – unter anderem dem Themenfeld „Energie“. Es wird seit 2006 in vielen Einzelprojekten auf der Stadtteilebene umgesetzt – begleitet vom Referat „Nachhaltige Stadtentwicklung“ als koordinierende Stelle der Stadtverwaltung.

Rahmenplan sichert bauliche und soziale Mischung

Die Stadtteile Grünbühl und Sonnenberg liegen am südöstlichen Rand von Ludwigsburg. Das Entwicklungsgebiet umfasst eine Grundfläche von fast 40 ha. Grünbühl steht beispielhaft für den baulichen und energetischen Sanierungsbedarf von Bauten der 1950er bis 1970er Jahre. Sonnenberg entstand in der Nachkriegszeit als Wohnsiedlung für Offiziere der US-amerikanischen Streitkräfte. Sie wurde 1991 von der US-Armee aufgegeben und danach überwiegend als Sozialwohnungen genutzt. Im Jahr 2006 wurden beide Quartiere in das Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen.

Erfolgsfaktoren von Quartiers-Energiekonzepten

 

Quartiers bezogene Energieplanung erfordert einen integrierten Planungsansatz. Dabei werden möglichst alle Akteure und Betroffenen in die Planung und Umsetzung der Maßnahmen einbezogen. Das Ziel ist deshalb immer auch eine Interessenabwägung. Die kommunalen Verwaltungen sollten diese Prozesse koordinieren, politisch verankern und die Ressourcen bereitstellen. Auch hier muss ein Umdenken einsetzen. Kommunalverwaltungen müssen sich noch weiter professionalisieren, um z. B. kompetenter Partner der Wirtschaft zu werden. Denn Investoren verlangen heute nachhaltige Rahmenbedingungen von Kommunen – auch im Bereich Energie. Stadtentwicklungs- und Klimaschutzkonzepte sowie Quartiers-Energiekonzepte sind dafür hervorragende Referenzen. Sie stehen für klare Ziele, Planungssicherheit und verbindliches Handeln aller Beteiligten. In Ludwigsburg erweisen sich seit Jahren die Stadtverwaltung als akzeptierter, steuernder Akteur und das Bürgergespräch als zentraler Erfolgsfaktor.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Diese Nachricht stammt von BINE Informationsdienst und wurde renewablesb2b.com zur Verfügung gestellt.

BINE Informationsdienst unterstützt den Informations- und Wissenstransfer aus der Energieforschung in die Anwendungspraxis und ist ein Service von FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Der Informationsdienst vermittelt praxisrelevante Ergebnisse der Energieforschung – gründlich recherchiert und zielgruppenorientiert aufbereitet. Die BINE-Fachredaktion hält den direkten Kontakt zu Forschungsinstituten und Unternehmen, die Effizienztechnologien und erneuerbare Energien zur Anwendungsreife entwickeln. Weitere Informationen über das Angebot und die Leistung von BINE Informationsdienst finden Sie hier.

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