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Marktanalyse: Energiepotentiale und Einsatzmöglichkeiten von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien in Irland

Jahr der Veröffentlichung: 2004
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Regenerative Energien sind meist heimische Energiequellen, die die Abhängigkeit von
Energieimporten aus dem Ausland bzw. das Risiko von Versorgungsengpässen
deutlich verringern.
Damit bieten sie Planungssicherheit und eine krisensichere
Möglichkeit, die inländische Energieversorgung auch zukünftig abzudecken.
Die Exportförderung des BMWA bietet deutschen Unternehmen erstmals die
Möglichkeit, mit staatlicher Unterstützung auch ausländische Absatzmärkte mit Ihren
teilweise erheblichen Potentialen zu erschließen.
Eine Abschätzung dieser Potentiale ist aber nur auf Basis verlässlicher Daten über die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes erneuerbarer Energien in den jeweiligen Ländern möglich.
In Irland werden die vorhandenen Potentiale für den Einsatz von Anlagen zur Nutzung
erneuerbarer Energien speziell im Bereich der Gebäudetechnik
(Solarkollektoren, Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Biomassefeuerungsanlagen) sowie im Bereich der Landwirtschaft (Biogasanlagen) bislang kaum genutzt.
Dies ist u.a. damit zu begründen, dass fehlende Informationen bei Endverbrauchern, unzureichendes Know-How bei Planern, Herstellern und Installationsunternehmen sowie unzureichende Beschaffungs- und Vertriebsstrukturen auf dem irischen Markt eine Verbreitung und Durchsetzung alternativer Energien derzeit noch behindern.

Die folgende Studie bietet daher einen Überblick zu den technischen,
wirtschaftlichen und erschließbaren Potentialen für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien in Irland.
Ziel dieser Ausarbeitung ist es, eine einheitliche Gesamtdarstellung der Potentiale für
die unterschiedlichen Nutzungstechnologien erneuerbarer Energien zu geben.
Dies soll dazu dienen, Schwerpunkte einer zukünftigen Exportförderung festzulegen, die sich zielgerichtet auf die für Irland besonders aussichtsreichen Technologien konzentrieren.
Im Einzelnen werden die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Biomasse,
Windenergie, Wasserkraft, Photovoltaik, Solarthermie und Umgebungswärme
betrachtet.
Die Potentiale der jeweiligen Technologien werden inhaltlich beschrieben, Basisdaten
zu bestehenden und geplanten Anlagen dargestellt sowie marktseitige
Bestimmungsfaktoren (Angebots-, Nachfrage- und Preisstrukturen) herausgearbeitet
und ausgewertet. Darüber hinaus fließen politische und gesetzliche Rahmenbedingungen mit in die Untersuchung ein, um auch auf dieser Grundlage mögliche Handlungsempfehlungen für zukünftige Aktivitäten im Rahmen der Exportförderung abzuleiten.

Der jährliche Gesamtenergiebedarf in Irland beträgt gegenwärtig ca. 14 Millionen
Tonnen Öläquivalent, bzw. 175.000 GWh pro Jahr. Die inländisch installierte Stromerzeugungsleistung liegt bei 4.800 MWe.
Die positive wirtschaftliche Entwicklung des Landes in den 90er Jahren hat zu einem 60%igen Anstieg des Energiebedarfesgeführt.
Entsprechend aktueller Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Irland ist
auch zukünftig mit einer weiteren Steigerung des Bruttosozialprodukts und damit der
Energienachfrage zu rechnen.
Obwohl das Land mit einem hohen Potential an erneuerbaren Energieressourcen ausgestattet ist, werden bislang nur ca. 2 % des irischen Gesamtenergiebedarfes aus erneuerbaren Energien generiert.
Den größten Anteil hat dabei die Verbrennung fester Biomasse (vorrangig Wärmeerzeugung) sowohl für den gewerblich/industriellen als auch privaten Sektor. Knapp 10 % der in Irland erzeugten Elektrizität werden hauptsächlich aus Wasserkraft, Windenergie sowie Deponiegas generiert, mit einer installierten Gesamtkapazität von 470 MWe (Wasser: 240 MWe, Wind: 215 MWe, Deponiegas: 15 MWe).


Irlands Energieportfolio hat sich innerhalb der letzten 10 Jahre stark verändert.
So ist der Bedarf an importierter Steinkohle und heimischen Torf im relevanten Zeitraum
deutlich zurückgegangen und wird zukünftig eine immer geringere Bedeutung für die
Energieversorgung haben.
Nach wie vor wichtigster Energieträger ist Erdöl, gefolgt von Erdgas.
Diese Energieträger werden auch in den kommenden Jahren das Energieangebot in Irland im Wesentlichen bestimmen.
Diese hohe Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist aber nicht nur unter Umweltgesichtspunkten, sondern zunehmend auch wirtschaftlich nachteilig.

Der zukünftig weiter ansteigende Energiebedarf Irlands hat die Aufmerksamkeit auf die
Entwicklung und Etablierung alternativer Technologien zur Sicherung der zukünftigen
Energieversorgung gelenkt.
Insgesamt können die vorhandenen Ressourcen erneuerbarer Energien ein Vielfaches des Primärenergiebedarfes des Landes decken.
Zu welchem Anteil und in welchem Zeitraum es möglich ist, die in Irland etablierte
konventionelle Energiewirtschaft auf „erneuerbar" umzustellen, ist wesentlich von der
Lösung technischer Probleme, vor allem aber auch der Schaffung notwendiger
Rahmenbedingungen auf politischer Ebene abhängig.
Die Potentiale für den Einsatz von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien
sind in Irland regional unterschiedlich verteilt.
Daraus ergibt sich die Möglichkeit, ein nationales Energiennetzwerk zu etablieren, in dem die regional verteilten erneuerbaren Energieressourcen zur dezentralen Versorgung der lokalen Energienachfrage eingesetzt werden.
Neben positiven Umweltaspekten wird damit eine Verbesserung der Energieeffizienz und eine Verringerung von Netzverlusten durch kurze Transportwege möglich.

Darüber hinaus gibt es keinen Zweifel daran, dass das bestehende Potential an
erneuerbaren Energien bereits heute ein Vielfaches des derzeitigen Beitrags zum
Gesamtenergieangebot in Irland leisten könnte.
So ist bspw. das Potential an Wasserkraft zwar heute schon weitgehend erschlossen, die Nutzung des Biomassepotentials dagegen nur zu einem geringen Teil.
Allein mit einer vollständigen Erschließung des technischen Potentials an Biomasse könnte bereits der gesamte Energiebedarf in Irland abgedeckt werden.

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