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Marktstudie: Energieeffizienz in Gebäuden in Dänemark

Jahr der Veröffentlichung: 2015
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Dänemarks Bausektor befindet sich seit 2007 bis heute in einem noch anhaltenden Tief. Der von der Krise stark betroffene Wohnungsbau zeigte 2010 wieder leichte Belebungstendenzen, in der Planung waren am 1.12.2010 rund 500 Wohnungsbauprojekte für 4,3 Mrd. Euro. Der Verband für die Bauwirtschaft, Dansk Byggeri, erwartet jedoch für 2013 wieder rückläufige Tendenzen. Die fünf größten Städte Dänemarks planen in den nächsten 15-20 Jahren insgesamt den Bau von 66.000 neuen Wohnungen.

Um den Energieverbrauch in Gebäuden zu verringern, wurden in den letzten Jahren strengere Gesetze und Bauvorschriften erlassen. Im März 2012 hat die dänische Regierung eine neue Energievereinbarung für Dänemark 2012-2020 geschlossen. Die Vereinbarung hat das Ziel, den Energieverbrauch Dänemarks durch erneuerbare Energiequellen zu ersetzen und den Energieverbrauch zu vermindern. Von 2012-2015 werden für die Unterstützung der Energierenovierung des gegenwärtigen Wohnungsbestandes 4 Mio. EUR bereitgestellt. Die Vereinbarung bedeutet, dass es ein neues Subventionsprogramm in Höhe von 67 Mio. EUR in 2013 und nochmals 67 Mio. EUR in 2014 für energieeffiziente Sanierungsarbeiten in privaten Heimen geben wird. Die Regierung hat auch beschlossen, Investitionen für den Neubau und die Sanierung von u.a. Schulen, Krankenhäusern und Pflegeheimen in Höhe von 2,5 Mrd. EUR auf die Jahre 2012-2013 vorzuziehen. 2009 wurde ein Programm zur Förderung der privaten Stromproduktion durch Photovoltaik-Anlagen, die dem Verkauf von Strom an das Netz für dänische Verbraucher ermöglicht. Seit Herbst 2010 ist der Verkauf von Photovoltaik-Anlagen daher kräftig gestiegen. Diese Initiative ist jedoch im November 2012 geändert worden und die Regelung ist nun weniger attraktiv als früher.

Somit werden auch Privatpersonen erstmalig finanzielle Fördermittel zur Verfügung gestellt, um energieeffiziente Um- und Neubauten durchführen zu können.

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