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Marktanalyse: Bioenergie in Estland

Jahr der Veröffentlichung: 2010
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Estland verfügt über relativ grosse Ressourcen an lokalen Energiequellen. Die wichtigsten Energieträger sind Ölschiefer, Holz und Torf. Obwohl die Ressourcen der fossilen Energiequellen dem Land eine gewisse Versorgungssicherheit garantieren, wird in Estland immer mehr Aufmerksamkeit auf die Inanspruchnahme der erneuerbaren Energiequellen gerichtet.

Um die Nutzung der erneuerbaren Energien zu fördern sind verschiedene Maßnahmen getroffen worden. Die staatlichen Entwicklungspläne der Energiewirtschaft sehen die Reduzierung der Energieproduktion aus Ölschiefer vor. So müssen in Estland in Narva-Karftwerk zwei große Produktionsblöcke, die auf Ölschiefer arbeiten bis 2016 geschlossen werden. Der Anteil der erneurbaren Energien an dem Energieverbrauch soll bis 2020 vom heutigen 13,5% auf 25% steigen.

Obwohl die Ziele zur stärkeren Nutzung der erneuerbaren Energien festgelegt worden sind, werden die Möglichkeiten der Nutzung der erneuerbaren Energien oft kontrovers diskutiert, denn den umweltpolitischen Aspekten stehen die wirtschaftlichen Faktoren gegenüber. Oft sind die Investitionsausgaben zur Installation der Anlagen sehr hoch und auch die Produktionskosten können in manchen Fällen höher liegen als bei Energieerzeugung aus fossilen Energiequellen.

Die folgend dargestellte Marktübersicht gibt einen Überblick des derzeitigen Standes erneuerbarer Energien in Estland. Die zu betrachtenden regenerativen Energien sind im Fall des anschließenden Berichtes Bioenergie, Solarenergie, Wasserkraft und Windenergie. Im Bericht wird analysiert, in wie weit die Entwicklung fortgeschritten ist bzw. welches Potential die jeweiligen Energiequellen haben. Des Weiteren zeigt die Arbeit die politischen Rahmenbedingungen des Energiesektors auf, indem die bestimmenden Akteure auf sowohl staatlicher, als auch privatwirtschaftlicher Seite veranschaulicht werden. Der abschließende Teil fasst die wichtigsten Adressen der Hauptakteure in den einzelnen Bereichen der erneuerbaren Energiewirtschaft, inklusive sämtlicher öffentlicher Institutionen, die in diesem Bereich tätig sind zusammen.

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