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Marktanalyse: Bioenergie in Estland

Jahr der Veröffentlichung: 2012
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Sprache: de
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Die folgende Studie gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der erneuerbaren Energien in Estland. Im Bericht wird analysiert, in wie weit die Entwicklung fortgeschritten ist bzw. welches Potential die jeweiligen Energiequellen aufweisen.

Des Weiteren zeigt die Arbeit die politischen Rahmenbedingungen des Energiesektors auf, indem die bestimmenden Akteure sowohl staatlicher, als auch privatwirtschaftlicher Seite veranschaulicht werden.

Der abschließende Teil der Studie fasst die wichtigsten Adressen der Hauptakteure in den einzelnen Bereichen der erneuerbaren Energiewirtschaft, inklusive sämtlicher öffentlicher Institutionen, die in diesem Bereich tätig sind, zusammen. Estland verfügt über relativ große Ressourcen an lokalen Energiequellen. Die wichtigsten Energieträger sind Ölschiefer, Holz und Torf. Obwohl die Ressourcen der fossilen Energiequellen dem Land eine gewisse Versorgungssicherheit garantieren, wird in Estland immer mehr Aufmerksamkeit auf die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen entgegengebracht. Zielmarktanalyse “Bioenergie, Wärme- und Stromerzeugung aus Biomasse und Kraft-Wärme-Kopplung in Estland“

Zurzeit basiert die Stromproduktion des Landes noch im großen Umfang auf Ölschiefer. Die staatlichen Entwicklungspläne der Energiewirtschaft sehen die Reduzierung der Energieproduktion aus Ölschiefer vor. So müssen in Estland in Narva-Karftwerk zwei große Produktionsblöcke, die auf Ölschiefer arbeiten bis 2016 geschlossen werden. Der Anteil der erneuerbaren Energien an dem Energieverbrauch soll bis 2020 auf 25% steigen. Die vorliegende Studie zeigt, was in dem Bereich gemacht worden ist aber auch, wo es Nachholbedarf gibt.

Obwohl die Ziele zur stärkeren Nutzung der erneuerbaren Energien festgelegt worden sind, werden die Möglichkeiten zur Nutzung von erneuerbaren Energien oft kontrovers diskutiert, denn den umweltpolitischen Aspekten stehen die wirtschaftlichen Faktoren gegenüber. Oft sind die Investitionsausgaben zur Installation der Anlagen sehr hoch und auch die Produktionskosten können in manchen Fällen höher liegen als bei Energieerzeugung aus fossilen Energiequellen.

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