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Brasilianische Windenergie wächst

Veröffentlicht am: 02.12.2013
Quelle: AHK Brasilien - Herr Ricardo Rose
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Von der brasilianischen Regierung wurde kürzlich bekanntgegeben, dass genügend Energie vorhanden ist, um das Wirtschaftswachstum zumindest bis 2014 zu gewährleisten. Wasser- und Wärmekraftwerke sowie erneuerbare Energiequellen, die in der Zeit von 2011 bis 2014 ans Netz gehen sollen, werden ein erhöhtes, der Nachfrage angepasstes Stromangebot gewährleisten – für jeweils 1 Prozent Wachstum des BIP’s erhöht sich der Stromverbrauch um 1 bis 1,5 Prozent. Doch anstatt sich nur auf eine erhöhte Stromerzeugung zu konzentrieren, müsste die Regierung auch den rationellen Konsum fördern, so dass, abgesehen von einigen wenigen schon vorhandenen Maßnahmen auch neue vorgeschlagen werden.

Da wir nun schon die Energieerzeugung erhöhen müssen, ist erneuerbare Energie die beste Alternative dafür. Abgesehen von den Wasserkraftwerken sind auch zunehmende Investitionen für Windkraftenergie zu bemerken. Bei kürzlich erfolgten Ausschreibungen hat diese Energie eine andere, mehr traditionelle Energiequelle wie die Biomasse überflügelt, die das Ergebnis von Zuckerrohrbagassenverbrennung ist. Laut Fachleuten befindet sich Brasilien damit auf dem Wege, so nach und nach zu der Gruppe erlesener Länder zu gehören, die über eine bedeutende Anzahl von Windkraftfarmen verfügen. Die installierte Kapazität Brasiliens wird sich in den nächsten drei Jahren, und zwar von am Ende des Jahres 2009 vorhandenen 790 Megawatt (MW), auf ca. 4.500 MW erhöhen.

Die Nachfrage nach dieser Energie verzeichnet weltweit ein ausserordentliches Wachstum, das durch das Austauschen von sog. schmutzigen Energiequellen – Kohle oder Brennöl – durch erneuerbare Quellen, unter denen sich die Windkraft befindet, entsteht. In den Jahren 2000 bis 2008 ist die Windkrafterzeugung weltweit von 17.000 MW auf ca. 121.000 MW gestiegen. Die Länder, die an der Spitze dieses Wettlaufs rangieren sind die USA, gefolgt von Deutschland, China und Spanien. Tatsächlich verdoppelt China jedes Jahr seinen Windkraftpark und dürfte in wenigen Jahren die größte Anzahl an Windflügel-Generatoren besitzen.

Laut einem Ende 2009 von dem amerikanischen Volkswirt und Umweltschützer Lester Brown erstellten “Plan B 4.0”-Bericht arbeiten Windkraftturbinen bei Berücksichtigung der zur Energieerzeugung benutzten Fläche sehr effizient. Als Beispiel dafür führt er einen mit Mais bepflanzten Morgen Land an, der in Ethanoltreibstoff verwandelt 1776 Liter (480 Gallonen) erzeugt und einen Verkaufserlös von jährlich 960 US-Dollar erbringen kann. Vergleichsweise kann der selbe, aber von einer Windkraftanlage belegte Morgen Land im Laufe eines Jahres 300.000 US-Dollar an Strom einbringen. Das ist dann auch der Grund, warum die Windkraftenergie, trotz höherer Investitionen, in Europa und den USA so attraktiv ist.

In Brasilien sieht die Wirklichkeit noch anders aus, da bei der Energieerzeugung kein Wettbewerb zwischen der Windkraft und dem Ethanol besteht. Der größte Teil der Windkraftfarmen befindet sich an den Küsten und hauptsächlich im Nordosten (Ceará und Rio Grande do Norte) sowie auch im Süden (Rio Grande do Sul, Santa Catarina und Paraná). Dieser in ausgesprochenem Wachstum begriffener Wirtschaftsbereich übt eine starke Anziehungskraft auf Anlagenhersteller aus, wie z.B. die deutschen Unternehmen Wobben Enercon (bereits seit Jahren in Brasilien anwesend) und Siemens; die argentinische Firma Impsa (ebenfalls bereits im Geschäft), sowie der amerikanische Konzern General Electric. Der größte Investor in diesem Bereich ist die spanische Firma Iberdorla, die an verschiedenen Projekten teilnimmt.

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