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Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen legt in Österreich zu

Veröffentlicht am: 30.07.2013
Quelle: GTAI
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Bis 2020 muss auch in Österreich der Einsatz erneuerbarer Energiequellen steigen, um die mit den EU-Partnern vereinbarten Klimaziele zu erreichen. Wasser, Wind und Sonne stehen dabei in der Alpenrepublik im Mittelpunkt des Interesses.

Bis 2020 muss auch in Österreich der Einsatz erneuerbarer Energiequellen steigen, um die mit den EU-Partnern vereinbarten Klimaziele zu erreichen. Wasser, Wind und Sonne stehen dabei in der Alpenrepublik im Mittelpunkt des Interesses. Den deutlichsten Anstieg bei der Stromerzeugung verzeichneten 2012 Wind und Sonne. Auch in den nächsten Jahren werden öffentliche Investitionen und Förderungen beträchtlich sein.

Gemäß den Berechnungen von Statistik Austria zur vorläufigen Energiebilanz stieg der energetische Endverbrauch (EEV) in Österreich 2012 gegenüber dem Vorjahr um etwa 1% auf 1.103 Petajoule (PJ). Dieses Ergebnis wurde nach offizieller Darstellung vor allem durch die im Vergleich zu 2011 kälteren Temperaturen beeinflusst, wodurch die nachgefragte Heizenergie um 5% anstieg. Ein Trend zur Energieeinsparung ist damit in Österreich noch nicht zu erkennen. Vielmehr liegt der Endenergieverbrauch seit fast zehn Jahren relativ konstant bei etwa 1.100 PJ. Damit folgt er allerdings exakt den Vorgaben der Regierung. Im Rahmen der nationalen Energiestrategie bis 2020 ist eine Stabilisierung des Endenergieverbrauchs auf Basis der Parameter von 2005 als notwendig beschlossen worden. Der Zielwert für den Endenergieverbrauch in Österreich im Jahr 2020 liegt somit bei 1.118 PJ.

Im Industriesektor stieg der Energieverbrauch um etwa 2% auf 317 PJ, während der Verkehrssektor einen Rückgang von etwa 0,5% auf 357 PJ verbuchen konnte. Auch die privaten Haushalte verzeichneten einen Anstieg beim Energiekonsum um etwa 4% auf 272 PJ. Der EEV zeigte 2012 bei Kohle einen ausgeprägten Rückgang (-19%) gegenüber 2011, bei Erdölprodukten verminderte sich die Verbrauchskennzahl moderater (-2%). Bei Erdgas und brennbaren Abfällen (jeweils +5%) sowie erneuerbaren Energieträgern (+7%) stieg der EEV hingegen an.

Starker Anstieg bei der Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern

Die stärksten Anstiege bei der Stromerzeugung von 2011 auf 2012 verzeichneten Windkraft und Photovoltaik (+33%), gefolgt von Wasserkraft mit einem Plus von 28%. Die Erzeugung betrug bei Windkraft- und Photovoltaikanlagen jedoch nur etwa 7% im Vergleich zu jener aus Wasserkraft. was auf die deutlich höheren installierten Kapazitäten bei Wasserkraft - circa 13 Gigawatt (GW) gegenüber rund 1 GW bei Windkraft zurückzuführen ist. Damit sind auch die Bereiche genannt, die besonders im Fokus der staatlichen Förderung stehen: Wasserkraft, Windkraft sowie Sonnenenergie (Photovoltaik und Solarthermie). Hauptakteur der öffentlichen Förderung ist der Klima- und Energiefonds.

Aufgrund der Berechnungsvorschriften der EU ergab sich für das Berichtsjahr 2012 gegenüber 2011 ein moderater Anstieg (+1%) der anrechenbaren Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen (Wasserkraft, Biomasse, Windkraft, Photovoltaik und Geothermie). Im Jahr 2012 betrug die Erzeugung aus Erneuerbaren rund 65% des Gesamtstromverbrauchs in Österreich. Davon entfielen gut 60% auf Wasserkraft. In Österreich gibt es über 670 Lauf- und 112 Speicherkraftwerke. Rund 1.800 Kleinwasserkraftwerke ergänzen die Produktion. Ein gutes Dutzend größerer Wasserkraftwerke ist derzeit in Bau, etwa drei Dutzend befinden sich in Planung.

Der Anstieg des energetischen Endverbrauchs von Fernwärme (+5%) entsprach ungefähr der Entwicklung der sogenannten Heizgradsumme. Die Produktion von Fernwärme aus erneuerbaren Energieträgern (Biomasse, Erdwärme und Solarwärme) betrug 2012 rund 49% der Gesamterzeugung. Der Anteil anrechenbarer erneuerbarer Energie am Bruttoendenergieverbrauch gemäß EU-Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen lag 2012 bei 32% und erhöhte sich somit gegenüber 2011 (31%) um etwa einen Prozentpunkt. Dieser Anteil soll in Österreich gemäß der EU-Richtlinie bis 2020 auf 34% steigen. Im Rahmen des Energie- und Klimapakets hat sich Österreich darüber hinaus verpflichtet, bis 2020 die Treibhausgasemissionen in den Sektoren, die nicht dem Emissionshandel unterliegen, um mindestens 16% zu reduzieren sowie die Energieeffizienz um 20% zu steigern. In den nächsten Jahren stehen somit weitere Investitionen und öffentliche Förderungen zum Einsatz erneuerbarer Energiequellen und energieeffizienter Technik an.

Der Klima- und Energiefonds wurde 2007 durch die Bundesregierung ins Leben gerufen, um die Umsetzung ihrer Klimastrategie zu unterstützen. Von 2007 bis 2012 konnte ein Fördervolumen von 730 Mio. Euro umgesetzt werden. Im Jahr 2013 sind weitere 140 Mio. Euro budgetiert.

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