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Zielgruppenanalyse Südafrika: Energieeffizienz

By: Southern African - German Chamber of Commerce and Industry
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  • de

Year: 2009
Price: 450,-€ plus 14% VAT plus Packaging and Transportation Costs
Pages: 100
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Das White Paper on Energy aus dem Jahr 1998 und das White Paper on Renewable Energy (von 2002; siehe www.dme.gov.za) sind die wichtigsten energiepolitischen Grundsatzkonzepte. Der im März 2003 erstellte Integrated Energy Plan (IEP) des Ministeriums für Rohstoffe und Energie (DME) enthält langfristige Versorgungsszenarien und ist damit ein wichtiges Werkzeug für die politischen Entscheidungsträger. Die Kernaussagen des IEP sind:
- Abhängigkeit der Energieversorgung für mindestens die nächsten 20 Jahre von Kohle
- Reduktion der Abhängigkeit von Erdöl- und Erdgasimporten durch verstärkte Exploration
- Förderung der synthetischen Kraftstoffindustrie
- Diversifizierung durch stärkere Nutzung von Erdgas, neuen und erneuerbaren
- Energiequellen
- Schaffung von Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien
- Kernkraft bleibt wichtige Option der Zukunft
- Förderung von Energieeffizienz
- Kostensenkung in der Strombranche durch Ausbau von vorhandener Leistungskapazitäten
- Verbesserte Datenerhebung und regelmäßige Aktualisierung des Energieplans

Energiepolitische Rahmenbedingungen gestalten das DME und das Ministerium für öffentliche Unternehmen (Department for Public Enterprises - DPE). Ersteres ist federführend in der Energiepolitik. DPE hat hingegen mit seiner Aufsichtsfunktion bei Eskom und PBMR Ltd. Großen Einfluss auf energiepolitische Grundsatzentscheidungen. Im Bereich der Exekutive ist der Ausschuss für Mineralien und Energie für den Energiebereich zuständig. Der National Energy Regulator (Nersa) ist seit November 2005 als Nachfolgebehörde des früheren National Electricity Regulator für die Regulierung von Strom, Erdgas und Leitungen, der National Nuclear Regulator für den Bereich Nuklearenergie verantwortlich. Die staatseigene Holding Central Energy Fund (CEF) hat mit ihrem 100%-igen Tochterunternehmen PetroSA, iGas, Petroleum Agency SA und SFF (strategische Ölvorräte) sowie weiteren Beteiligungen (30% an Süd-Chemie für GTL-Katalysatoren) eine herausragende Rolle in der Versorgung des Landes mit Primärenergieträgern. Die University of Cape Town beherbergt das Energy Research Centre, eines der renommiertesten Energieforschungsinstitute des Landes (www.erc.uct.ac.za). Die nach langem Anlauf nun erfolgte Gründung des South African National Energy Research Institute (SANERI) soll Südafrika den Anschluss an die internationale zukunftsweisende Energieforschung mit Schwerpunkt auf erneuerbare Energien ermöglichen.
Wichtigster öffentlicher Energiekonzern ist Eskom (Stromerzeugung, -übertragung und -verteilung). Seine Monopolstellung (außer Stromverteilung) und seine langjährige

Energieeffizienz in privaten und öffentlichen Gebäuden

Erfahrung beim Betrieb aller großen Kraftwerke des Landes machen Eskom zum wichtigsten wirtschaftsorientierten Akteur. Städte und Kommunen sollen ihre Zuständigkeiten bei der Stromverteilung an die sechs zu gründenden regionalen Verteilungsunternehmen (Regional Electricity Distributors - RED) abgeben. Zur Umsetzung der Restrukturierungspolitik hat das DME die Electricity Distribution Industry Holding (EDI Holding) gegründet. Als erstes und bislang einziges Verteilungsunternehmen nahm RED1 in Kapstadt Mitte 2005 seine Arbeit auf. Von herausragender Bedeutung auf dem Gebiet der Kernenergie, Strahlenforschung und Reaktorentwicklung sind die beiden Unternehmen NECSA (Betrieb des 40 Jahre alten Versuchsreaktors SAFARI 1) und PBMR Ltd. (Entwicklung des Kugelhaufenreaktors). Die Energy Development Corporation - EDC (in CEF eingegliedert) ist führend bei der Förderung von Erneuerbaren Energien. SASOL, während der Apartheid als öffentliches Unternehmen gegründet, ist zusammen mit PetroSA auf dem Gebiet der synthetischen Flüssigbrennstoffgewinnung (coal/gas to liquid) weltweit führend. SASOL ist das wichtigste global agierende südafrikanische Unternehmen der Petrochemiebranche, mit hohen Gewinnen und guten Geschäftsaussichten sowie einer gesunden Finanzlage. Raffinerien sind vorwiegend in der Hand multinationaler Konzerne wie Shell und BP. Das Pipeline-Netz wird von Petronet, einer 100%-igen Tochter des staatlichen Logistikunternehmens Transnet, betrieben. Größte Kohlebergbauunternehmen sind Anglo Coal, BHP Billiton Ingwe Coal, Kumba, SASOL Mining und Xstrata Coal.


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