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Marktanalyse: Solarenergie in Algerien - Solarthermie, PV und CSP

Jahr der Veröffentlichung: 2009
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Sprache: de
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Der algerische Markt für erneuerbare Energien ist noch nicht sehr entwickelt. Die Regierung verfolgt jedoch eine Politik zur Entwicklung alternativer Energiequellen mit dem vorrangigen Ziel, die Öl- und Gasreserven des Landes für den Export zu schonen und die Haupteinnahmequelle des Landes zu sichern. In einer Diskussionsrunde der Bonner Internationalen Konferenz für erneuerbare Energien im Juni 2004 unterstrich der algerische Energieminister, dass die Förderung der erneuerbaren Energien einen der Eckpfeiler der algerischen Energie- und Umweltpolitik darstelle und man sich der positiven Auswirkungen dieser Energiequellen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes bewusst sei.
Das Potential ist groß - insbesondere für die Solarenergie. Der tatsächliche Druck zum Umstieg auf erneuerbare Energien ist in den Ballungszentren im Norden jedoch gering, denn die staatlich subventionierten Energiepreise innerhalb der an der Küste gut ausgebauten Infrastruktur bleiben nach wie vor niedrig. Das Hauptnutzungspotential der erneuerbaren Energien liegt in der Versorgung dünn besiedelter oder entlegener Regionen mit elektrischer Energie. Viele Dörfer und Siedlungen haben im riesigen Süden des Landes keine Chance auf eine rentable Anbindung an das nationale Stromnetz. Diese Tatsache hemmt das wirtschaftliche Wachstum und die gesellschaftliche Entwicklung dieser Regionen.
Trotz seiner großen Öl- und Gasreserven plant Algerien deswegen die Nutzung erneuerbarer Energiequellen - meist im Verbund mit herkömmlichen Kraftwerken. Bis 2015, so die Planung, sollen 6% des Energiebedarfs über alternative Energiequellen gedeckt werden. Ein Programm zur ländlichen Elektrifizierung im Grand Sud mit Photovoltaik-Anlagen ist in Vorbereitung. Es soll mit rund 10 Mio. Euro ausgestattet werden, und das oben beschriebene Problem der Elektrizitätsversorgung entschärfen. Zudem werden die isolierten Dieselkraftwerke im Süden seit dem 2. Halbjahr 2008 schrittweise zu Hybridkraftwerken mit Solar- oder Windkraft (in der Mehrzahl) als zweiter Energiequelle ausgebaut.
Die algerische Regierung verfolgt das ehrgeizige Ziel, bis zum Jahr 2015 mindestens 1.000 MW photovoltaischer Energie in Algerien zu produzieren. Fast die Hälfte davon soll aber auch für den Export bestimmt sein. Die Solarenergie soll durch den verstärkten Bau von Windkraftanlagen ergänzt werden. Diese Technik spielt zwar bis heute eine eher untergeordnete Rolle, aufgrund der riesigen unbewohnten Flächen besonders im Süden des Landes schätzt man das Windenergiepotenzial in Algerien aber als hoch ein. Bis 2015 ist die Installation von Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 100 MW geplant.
Unter anderem umfasst dies einen Windpark in Tindouf mit 10 MW, der Ende September 2008 ausgeschrieben wurde. Bereits im Jahr 2006 wurde im Rahmen eines Projektes der NEAL eine Windkraftanlage mit einer Kapazität von 10 MW installiert.
Eine besonders große Rolle in den nationalen Planungen spielen darüber hinaus Hybridkraftwerke. Dank der gigantischen Gasvorkommen des Landes sollen so preisgünstig die Vorteile dieses relativ sauberen Kraftstoffes mit denen der regenerativen Energieträger kombiniert werden.

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